Den Hartmetallschneiden kommt bei Betonbohrern eine große Bedeutung zu: Sie haben wesentlichen Einfluss auf Bohrfortschritt, Standzeit und Bruchsicherheit. Betonbohrer sind heute in verschiedenen Varianten verfügbar, man unterscheidet unter anderem zwischen 2-Schneiden- und Mehrschneiden-Ausführungen.
Wie ein Hammerbohrer Material abträgt
Über die Schlagenergie des Bohrhammers — bei SDS-plus-Geräten üblicherweise bis etwa 5 Joule, bei SDS-max-Geräten 20 Joule und mehr — wird die Hartmetallplatte des Bohrkopfs mit hoher Frequenz in den Beton oder Stein getrieben und Material aufgebrochen. Über die Drehbewegung wird zusätzliches Material abgeschabt und zerkleinert.
Bei diesem Vorgang können am Bohrkopf, insbesondere bei Treffern auf Bewehrung, kurzzeitig hohe Temperaturen entstehen. Das Bohrmehl muss deshalb zügig über die Wendelnut aus dem Bohrloch transportiert werden, um Bohrfortschritt und Standzeit zu erhalten.
Mehr zur Schneidenzahl im Beitrag Vorteile und Grenzen unterschiedlicher Schneidenzahlen und zur Fertigung der Schneide im Beitrag Vakuumlöten am Hammerbohrer.
Redaktionell überarbeitet am 27. September 2026: Der Beitrag enthielt bisher eine eingebettete Bildergalerie mit acht Diager-Produktfotos, deren Bildbeschreibungen unbelegte Superlative führten ("der schnellste Betonbohrer am Markt", "reduziert die Lebensdauer von Betonbohrern um 90 %", "bis zu 1.000 Löcher ohne Ausbrechen") sowie eine pauschale Kompatibilitätsaussage zu mehreren Maschinenherstellern. Die Galerie wurde entfernt. Eine einleitende, unbelegte Aussage zu Markenrechten und Patenten des Herstellers wurde ebenfalls entfernt; die verbliebenen technischen Angaben zu Schlagenergie und Bohrlochtemperatur sind herstellerunabhängige Richtwerte.
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